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Ein Licht – Engagiert in Rheinland-Pfalz

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Einfallsreich, selbstbewusst und weltoffen: Das ist Gloria Timm, 17 Jahre, aus Bad Dürkheim. Gloria hat sich in der Schülervertretung des Lise-Meitner-Gymnasiums Maxdorf besonders für die Partnerschaft mit einer Schule in Ruanda eingesetzt. Während einer privaten Reise nach Ruanda hat sie dann die Partnerschule dort besucht. Im Gepäck: die Steckbriefe vieler deutscher Schülerinnen und Schüler. „So haben wir versucht, ruandische und deutsche Jugendliche in persönlichen Kontakt zu bringen.“
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Glorias Herzensprojekt: „Ich habe einen Spendenlauf für Ruanda mitinitiiert – im Wald hinter unserer Schule. Denn wir möchten unserer Partnerschule einen Wassertank finanzieren.“ 
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Philipp Schreiner ist 23 Jahre alt, lebt in Bad Dürkheim und ist Softwareentwickler. Er hat sich zusammen mit anderen für einen Grillplatz in Bad Dürkheim engagiert. Den sollen besonders Jugendliche nutzen können. Im September 2016 entstand die Idee. Anfang 2019 begannen dann die Bauarbeiten für den Grillplatz, der mitten in einem Wald hinter einem märchenhaften Teich liegt.
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"Es gab zu wenige Orte für Jugendliche in Bad Dürkheim. Ein Gemeinschaftsgefühl kann aber nur an solchen Orten entstehen. Eine Gemeinschaft hilft sich gegenseitig und macht vieles einfacher. Deshalb haben wir uns entschlossen, für einen Grillplatz zu kämpfen“, sagt Philipp, der im Jugendkomitee Bad Dürkheim aktiv ist. Dort schaut er, dass in Sachen „Grillplatz“ alles gut vorangeht, sich die Interessierten und Engagierten treffen, Skeptiker überzeugt und Meinungsverschiedenheiten beigelegt werden. 
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Clever, mutig und europäisch: Das ist Lucia Berres, 18 Jahre, aus Bingen am Rhein. In ihrer Heimat Rheinland-Pfalz hat Lucia sich mehrere Jahre im Vorstand der Landesschüler*innenvertretung engagiert. Im SV-Bildungswerk war sie dann auch bundesweit unterwegs – und kam so schließlich zu OBESSU, dem europäischen Dachverband nationaler Schülerinnen- und Schülervertretungsorganisationen. Als Vertreterin von Deutschland bei OBESSU war Lucia in Budapest, Mollina und im Europarat in Straßburg.
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Den Europarat hat sie sich auch als Ort für das Fotoshooting ausgesucht. Sie hat auf einwöchigen Bildungsreisen Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa kennengelernt, mit ihnen Ideen ausgetauscht und konkrete Projekte bearbeitet. „Wir kämpfen dort gemeinsam für Chancengleichheit in der Bildung, für die Inklusion von Minderheiten und für mehr Mitbestimmungsrechte der Schülerinnen und Schüler. Durch die europäischen Projekte vernetzt man sich, lernt andere Bildungssysteme kennen und bekommt einen besonderen Weitblick.“ 
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Leon Grundstein ist 14 Jahre alt, lebt in Selzen und ist Schüler an der Integrierten Gesamtschule Nieder-Olm. Zusammen mit anderen Jugendlichen machte er sich für einen Jugendraum in Selzen stark – mit Erfolg. Leon liebt die Gemeinschaft, das Zusammensein mit anderen Menschen. Daher spielt er Computerspiele lieber online zusammen mit Freunden statt alleine. Reale Treffen mit Freunden sind ihm aber auch wichtig. In Selzen war das allerdings nicht so einfach, denn es gab keinen Ort, an dem sich junge Menschen treffen konnten und wollten. Daher setzte er sich zusammen mit anderen für einen Jugendraum in Selzen ein. Dazu führten sie Gespräche mit Lokalpolitikerinnen und -politikern, um diese von der Idee zu überzeugen.
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Das funktionierte. „Es macht mir sehr viel Spaß, an dem Jugendraum mitzuarbeiten. Wir können schließlich viel selbst entscheiden“, sagt Leon begeistert. An dem Ort, an dem sie machen können, was sie möchten, packt Leon richtig an. Beim Einrichten hat er zum Beispiel die Wände gestrichen, Möbel aufgebaut und Bücher sortiert. 
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Aufgeweckt, kreativ und motiviert: Das ist Annika Tillmann, 19 Jahre, aus Klein-Winternheim. In der Schülerinnen- und Schülervertretung (SV) am Gymnasium Nieder-Olm hat sie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vermittelt, wie viele Möglichkeiten eine SV bietet, sich zu beteiligen. Wie vielfältig die Projekte sein können, zeigte Annika mit ihrer SV und weiteren Beteiligten bei einem selbst organisierten Spendenlauf im Rahmen der Aktion Tagwerk.
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Auf dem Nieder-Olmer Schulsportplatz liefen Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer viele Runden, um mit dem gespendeten Geld Projekte in Afrika zu unterstützen. Was hinter ihrem Engagement steht? – „Ich setze mich ein für mehr Toleranz jeglicher Art, bedingungslose Gleichberechtigung und Zusammenhalt.“ 
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Maurice Conrad ist 19 Jahre alt, lebt in Mainz und hat im Jahr 2019 Abitur gemacht. Er studiert Schauspiel und ist der Initiator der Fridays-for-Future-Bewegung in Mainz. Zusammen mit anderen jungen Menschen hat er es geschafft, dass Klimaschutz für Politikerinnen und Politiker weltweit eine größere Rolle spielt.
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Eigentlich möchte er aber konkret erreichen, dass sich die Erde nicht um mehr als 1,5 Grad Celsius erwärmt. Dazu übt er mit anderen Engagierten in der Fridays-for-Future-Bewegung Druck auf Politikerinnen und Politiker aus: Er geht freitags zusammen mit vielen anderen und einem mit Lautsprechern bestückten Anhänger demonstrieren und spricht mit Politikerinnen und Politikern. Das Haus der Jugend in Mainz unterstützt ihn dabei. „Ich möchte diesen Planeten für die zukünftige Generation lebenswert erhalten“, sagt Maurice. 
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Carolina Hösch ist 17 Jahre alt, lebt in Selzen und ist Schülerin am Gymnasium Nackenheim. Zusammen mit einer Freundin hatte sie die Idee, dass es einen Schrebergarten für Jugendliche in Selzen geben sollte. Sie konnten die Bürgermeisterin und den Gemeinderat überzeugen – und mittlerweile gibt es einen noch nicht ganz fertigen Schrebergarten mit Gartenhaus für Jugendliche in Selzen.
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Carolina hat sich für das Fotoshooting eine wilde Ecke dieses Gartens ausgesucht. „Ich fand es sehr anstrengend, als Jugendliche hier in Selzen nichts machen zu können“, sagt Carolina, die den Ort deshalb für junge Menschen attraktiver machen möchte. Dazu war Engagement nötig. Sie sprachen also mit Politikerinnen und Politikern. Diese hatten Bedenken, die Carolina und ihre Freunde aber mit guten Argumenten ausräumen konnten. „Wir sind ja keine Kinder, sondern
Jugendliche, die schon Verantwortung übernehmen können“, sagt Carolina. 
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Sympathisch, kontaktfreudig und immer unterwegs: Das ist Jean Matthias Dilg, 18 Jahre, aus Kuhardt. Jean Matthias ist Bundesdelegierter der Landesschüler*innenvertretung (LSV) Rheinland-Pfalz. Die LSV vertritt die Interessen von rund 400.000 Schülerinnen und Schülern in Rheinland-Pfalz. „Als Bundesdelegierte sorgen wir dafür, dass die Landesschülerinnen- und Landesschülervertretungen der einzelnen Bundesländer in einem guten Austausch miteinander stehen.
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Ich reise mit dem Zug durch ganz Deutschland und lerne andere junge Leute kennen, die dasselbe wollen wie ich: den Alltag in der Schule und das Leben für junge Menschen besser machen.“ Warum Jean Matthias sich engagiert? – „Die Stimme der Schülerinnen und Schüler sollte noch viel stärker gehört werden. Bildungspolitik sollte mit uns und nicht über unsere Köpfe hinweg gemacht werden.“ 
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Anna Seidel ist 16 Jahre alt, lebt in Worms und macht eine Ausbildung zur Bauzeichnerin. Sie ist Mitglied des Jugendparlaments Worms und versucht, Dinge für junge Menschen zu verändern. Damit sie als Vertreterin junger Menschen in Worms die richtigen Dinge verändert, hört sie den Anliegen ihrer Altersgenossen sehr gerne zu. Vorschläge wie einen Campingplatz, einen Jugendtreff oder WLAN in der Öffentlichkeit bespricht sie mit den anderen Mitgliedern des Jugendparlaments und versucht dann, diese Ideen im Stadtrat durchzusetzen.
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Sie schaut sich allerdings auch gerne Fußballspiele des Vereins „Wormatia Worms“ an. Dort sind ebenfalls junge Menschen aktiv. Auch für sie möchte sie sich im Jugendparlament starkmachen. Als Ort für ihr Fotoshooting hat sie sich daher die EWR-Arena in Worms ausgesucht.
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Selbstsicher, dynamisch und politisch: Das ist Lucas Fomsgaard, 18 Jahre alt, aus Ockenheim. Lucas schafft den Spagat zwischen Schule und Politik. Er ist im Vorstand der Landesschüler*innenvertretung (LSV) Rheinland-Pfalz. Dort vertritt er zusammen mit anderen jungen Leuten die Interessen von rund 400.000 Schülerinnen und Schülern in Rheinland-Pfalz. Zu seinen Aufgaben gehört es, die LSV in der Öffentlichkeit und gegenüber dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium zu vertreten.
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Dazu ist er auch öfters im Bildungsministerium, dessen Eingang er sich als Ort seines Fotoshootings ausgesucht hat. Konkret heißt das: Lucas bringt sich bei Gesetzesänderungen ein und versucht, Forderungen der Schülerinnen und Schüler in der Politik durchzusetzen. Dazu gehört zum Beispiel der Anspruch, den Sozialkundeunterricht ab der 5. Klasse einzuführen. Seine persönliche Motivation? – „Das Wohl aller Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz liegt mir am Herzen. Meine persönlichen Themenschwerpunkte sind mehr Demokratie, Toleranz und Offenheit im Schulleben.“ 
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Sophia Faißt ist 20 Jahre alt, lebt in Wachenheim und macht eine Ausbildung zur Tischlerin. Zusammen mit anderen jungen Menschen aus dem Jugendkomitee Bad Dürkheim hat sie sich für einen Calisthenics-Park eingesetzt. Das Sportstudio für draußen wurde dann auch gebaut und kann nun für alle genutzt werden.
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„Einfach das schöne Bad Dürkheim genießen und gemeinsam Sport machen zu können, das war der Anspruch“, sagt Sophia. Bei dem Projekt wurde ihr klar: Wenn man etwas verändern möchte, muss man politisch aktiv werden. Daher möchte sie sich nach ihrer Zeit im Jugendkomitee auch weiterhin politisch engagieren. 
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Jung, engagiert und ideenreich: Das ist Tim Oswald, 18 Jahre, aus Weisenheim am Sand. Zum zweiten Mal schon ist Tim jetzt Schülersprecher im Lise-Meitner-Gymnasium Maxdorf, das er sich als Ort für das Fotoshooting ausgesucht hat. Herz und Verstand setzt er aber nicht nur in der Schülervertretung ein. In seiner Freizeit ist Tim aktives Beiratsmitglied im „Netzwerk Hilfe“. Die ehrenamtliche Initiative unterstützt Menschen in Not in der Verbandsgemeinde Maxdorf. Besonders kümmert sie sich um Geflüchtete.
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So kam Tim die Idee, auch an seiner Schule das Bewusstsein für das Thema Migration zu stärken. Aus einem gemeinsamen Projekttag vom „Netzwerk Hilfe“ und vom Lise-Meitner-Gymnasium entwickelte sich eine enge Partnerschaft mit vielen gemeinsamen Aktionen. Herzensanliegen von Tim: Rassismus bekämpfen, Fluchtursachen erkennen und das Zusammenleben in der Gemeinde stärken. Wie er sich das vorstellt? – „Für mich geht das nur durch Integration, interkulturelle Bildung und im Austausch über Grenzen hinweg.“

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